Alleine und Verlassen

von Skyler aus der Kategorie Traurige Texte
und wurde am 08.09.2011 um 23:53:00 eingetragen.

Hier lieg ich nun.
Alleine.
Verlassen.
In meinem Bett.
Weinend, schluchzend.
Alleine mit meinen Lügen.
Ich weiß auch nicht warum ich das alles gemacht habe.
Ich wollte das gar nicht.
Es kam einfach raus.
So wie Lava aus einem Vulkan.
Ich konnte es nicht aufhalten.

Hier sitz ich nun.
Alleine.
Verlassen.
In meinem Zimmer.
Ich weiß nicht was ich machen soll.
Das Einzige, was mir bleibt, ist über den Tod nachzudenken.
So süß.
So wundervoll.
Eine Befreiung.

Hier steh ich nun.
Alleine.
Verlassen.
Auf der Brücke.
Auge in Auge mit dem Tod.
Endlich!
Der Moment auf den ich gehofft hatte.
Ich konnte endlich springen.
Ich freue mich schon darauf.
Endlich frei zu sein.

Hier sterbe ich nun.
Alleine.
Verlasen.
Auf dem Grund der Donau.
Das war der einzige Ausweg.
Das Einzig richtige, was ich gemacht habe.
In meinem ganzen Leben.
Ich hab alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte.

Hier schlafe ich nun.
Für immer.
Alleine.
Verlassen.
In meinem weichen Bett aus Holz.
Endlich bin ich frei.
Frei von den Lügen.
Frei von den Schuldgefühlen.
Frei von den ganzen Heuchlern, die sich Freunde nennen.
Frei von all dem.


Kommentare

Es gibt einen Kommentar zu diesem Text


Shyness schrieb am 07.05.2012 um 16:54 Uhr folgenden Kommentar:

Echt rührend!! :))) Gefällt mir gut... LG Shyness

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