An die Trauer

von GaelFea aus der Kategorie Sonstige Texte
und wurde am 07.10.2011 um 18:57:00 eingetragen.

Unweigerlich folgst du auf den Tod auf eines geliebten Geschöpfes, das auf Erden wandelte. Ebenso folgst du unweigerlich auf den Abschied eines geliebten Wesens, das man fort gehen sehen muss, aus welchen Gründen auch immer.
Unweigerlich stehst du in Verbindung mit Schmerz, Verlust, Verzweiflung und Enttäuschung.
Niemand erleidet dich gerne bzw. jene Ereignisse, durch die du ausgelöst wirst und niemand heißt dich willkommen.
Alle wollen sie sich loswerden, dieses Gefühl, das auf Ungutes folgt, das als etwas Unangenehmes warhgenommen wird.
Und kaum einer sieht deine heilende, deine erleichternde Wirkung nach einem schrecklichem Ereignis. Denn kaum einer vermag dich von diesen Ereingissen zu unterscheiden. Oft wirst du gleichgesetzt mit dem Tod, dem Abschied oder dem Schmerz.
Und es ist dein Schicksal, dass du niemals auf Freude, Glück oder (neues) Leben erscheinst, sondern ewig ein Anhänger des Unglücks bist,der vergänglichen Seite des Lebens und ewig in ihren Schatten stehen wirst, kaum merklich getrennt von ihnen, kaum merklich als Folge, nicht als Ursache angesehen wirst und von uns Menschen nicht gerne aufgesucht wirst.


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